Articles in Web Trends
Im Grunde versucht Semantik aus einer unstrukturierten Menge von verschiedenen Bausteinen, eine strukturierte und geordnete Menge von logisch zusammenhängenden und beliebig arrangierbaren semantischen Merkmalen zu schaffen. So wie eine Redaktion aus einer Datenmenge kleinere Infosubsets identifizieren, deuten und in Zusammenhang bringen kann, so versucht Semantik diesen Vorgang automatisierten Systemen beizubringen.
Man nehme zuerst eine große - am besten von außen strahlend weiße und von innen nachtschwarze Box - und mischt die Webuserdatenlogs, Haushaltskonsumdaten und die Kreditwürdigkeitstatistiken gut zusammen. In diese Masse rührt man vorsichtig alle Kamerabilder und Patientendaten ein…
Ab sofort ist Queap als Qimaya erreichbar. Als Queap gerade erst in der Blogosphäre angekommen ist, hat sich das Webangebot qeep.de gemeldet und auf die (leider berechtigte) phonetische Ähnlichkeit der beiden Firmennamen hingewiesen und gleich auch mit einer Unterlassungserklärung bekräftigt…
Blogger schreiben Beiträge. Andere Blogger lesen diese Beiträge. Die nächsten Blogger verlinken diese Beiträge. Weitere Blogger stellen diese Beiträge auf Newsportalen ein, damit sie andere Blogger lesen können. Andere Blogger lesen diese Beiträge, schreiben eigene Beiträge und Kommentare dazu, damit es noch mehr Blogger lesen können. Diese Blogger lesen diese Posts und kommentieren sie und verlinken sie. Damit sie von anderen Blogger gelesen und verlinkt werden. Und so weiter und so fort, bis man schwarz wird…
“Meine persönliche Twitterseite hat 1.700 Links, 1.500+ Followers, beinhaltet über 7.000 Tweets und hat PR von 5. Ich habe alle diese Links eingetragen. Ich habe alle diese Tweets geschrieben. Alle diese Leute folgen mir als Person. Ich habe meine eigene Linkpopularität selbst aufgebaut. Warum um Gottes Willen sollte ich nicht auch ALLE Vorteile aus dem mühevollen Aufbau meiner Twitterseite nutzen dürfen?!
Stützend auf diesen Statistiken kann man annehmen, daß es in DE um die 100 Millionen Handybesitzer gibt. Davon sollte laut der ‘zwei.null Trends’ Studie bereits jeder Fünfte das mobile Internet nutzen. Davon angeblich ein Fünftel täglich. Das würde heißen, laut dieser Studie surfen gut 20 Millionen Deutsche regelmäßig im Internet am Handy, davon etwa 4 Millionen täglich…
“What are you doing?” - diese einfache Frage scheint der Kern dieses Dienstes zu sein. Und obwohl es eigentlich nur eine passende Antwort auf diese Frage gibt, schauen hier täglich Millionen Menschen vorbei. Ist wirklich was dahinter, oder suchen sie bloß Alle auch nur die Antwort auf diese eine Frage?








